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Energy4Climate Mogelpackung Thinktank der NRW Landesregierung

Die Energieagentur.NRW GmbH (EA.NRW) war ein privates Unternehmen, welches von 1990 bis zum Jahr 2021 im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen zu allen Fragen aus dem Themenkreis Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Klimaschutz tätig war. Neben dem Sitz in Düsseldorf gab es Standorte in Wuppertal und im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Die Tätigkeit im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen endete am 31. Dezember 2021. In der Energieagentur arbeiten - Stand heute - etwa 160 Fachleute. Sie alle verloren zum Jahresende 2021 ihre Arbeitsplätze. Die neue Landesgesellschaft, energy4climate.nrw, startete im Januar mit gerade mal 20 Planstellen und sollte langsam aufwachsen - bis 2023 auf 60 und 2024 auf 100 Stellen. Die Gründung der Energieagentur.NRW GmbH geht auf das Jahr 1990 zurück. Am 1. Januar 2007 erfolgte die Zusammenführung der Energieagentur NRW mit der Landesinitiative Zukunftsenergien unter dem Namen EnergieAgentur.NRW. Durch die Fusion hatte sich das Aufgabenspektrum der EA.NRW erweitert. Die EA.NRW wurde am 7. Februar 2008 in die EnergieAgentur.NRW GmbH umfirmiert. Die Gesellschafter der GmbH waren die Agiplan GmbH und die EE ENERGY ENGINEERS GmbH. Die Agiplan GmbH agierte dabei mit ihrer Tochtergesellschaft Prisma Consult GmbH. Das Unternehmen war bis 2010 dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen zugeordnet. Während der schwarz-gelben Koalition 2005–2010 war Christa Thoben Wirtschaftsministerin. Nach der NRW-Landtagswahl am 9. Mai 2010 vereinbarten SPD und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag, dass das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Verantwortung für die Energieagentur NRW übernimmt. Der zuständige Minister war Johannes Remmel. Zuletzt lag die Zuständigkeit für die Energieagentur.NRW mit der schwarz-gelben Landesregierung seit dem 30. Juni 2017 beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuständiger Minister war Andreas Pinkwart von der FDP. Dieser hat nach einer dubiosen Wirtschaftlichkeitsprüfung, deren Rechtmäßigkeit und Verlässlichkeit nie wirklich geprüft wurde, die Energieabgentur.NRW abgewickelt und zum 1.1.2022 die Ersatz Landesgesellschaft gegründet, die im Wesentliche von Vertretern der Energiewirtschaft und Zulieferbetrieben beeinflusst wird. #Wirtschaftsministerium #NRW @gruenenrw@gruene.social #Thinktank #Energieagentur #Pinkwart #FDP #Laschet #industrienah #LandesGmbH #Steuergelder #Industrieclub #energy4climate #Mona #Neubaur

Energy4Climate - Ein Industrieclub als steuerfinanzierter Thinktank

Gibt es Initiativen des Wirtschaftsministeriums NRW oder derGrünen in NRW, in der Landesregierung bei Beschaffung von Beratung und Expertise zu einem Thinktank nach dem Vorbild der Energieagentur.NRW GmbH zurückzukehren?

Nachdem Pinkwart, FDP, die Energieagentur zerschlagen hatte, wurde von ihm eine industrienahe Landes-GmbH gegründet, die einem mit Steuergeldern finanzierten Industrieclub ähnelt - energy4climate.nrw.

Will und wird Wirtschaftsministerin Neubaur diese Fehlentwicklung korrigieren? Oder verbleibt es bei der Landesregierung auch zukünftig bei einem unwidersprochenen Beratungsmonopol der - hier mal provokatorisch ausgedrückt - Kohlefürsten"?

Links zur Information

https://www.energy4climate.nrw/service/newsroom

https://www.energiezukunft.eu/politik/energieagentur-nrw-wird-kaltgestellt/

https://web.archive.org/web/20210924110710/https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/energie-agentur-nrw-pinkwart-100.html

https://web.archive.org/web/20211024041529/https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/energie-agentur-nrw-pinkwart-100.html